Mittwoch, 26. November 2008

Profile und Profilschnitte

Hallo,

heute einige Informationen zum (sehr) schnellen Erstellen von Profilen und Profilschnitten mit dem Envistigator.

Wie wir in unserem Envistigator-Quick-Start-Guide schon demonstriert haben, kann man mit dem Befehl "Hinzufügen - Profilschnitt aus DB erstellen" ein Profil aus vorhandenen Bohrungen laden und öffnen. Oft möchte man jedoch aus den vorhandenen Bohrungen mehrere verschiedene Profilschnitte erstellen, um einen besseren Überblick über die Situation im Untergrund zu erhalten.

Dazu muss man keine fertigen Profilschnitte laden, sondern man erstellt über das Hinzufügen-Menü erst einmal eine Bohrpunkt-Karte.



Danach erstellt man in der linken Seitenleiste des Kartenfensters mit einem Rechtsklick auf "cross-sections" ein neues Profil, das man beliebig benennen kann. Dieses Profil wird dann auch gleich im Profilfenster unten auftauchen.



Hinweis: Die Signaturen und Farben werden im Menü "Datei - Eigenschaften" über die Legendendatei für die Boden-/Schichtansprache (z.B. die im Demodatensatz enthaltene standard.gleg) oder eine Legendendatei für numerische Werte (z.B. LAGA20.nvleg) definiert.





Hat man nun wie oben beschrieben ein (zunächst leeres) neues Profil erstellt, kann man im Kartenfenster den Info-Knopf i drücken und danach mit dem Cursorkreuz eine Bohrung selektieren. Diese kann man dann zunächst im Bohrungsfenster ("Fenster - Einzelbohrungen an") detailliert betrachten. Möchte man diese Bohrung ins Profil übernehmen, klickt man nur noch im unteren Profilfenster auf das Bohrturm-Symbol ("Bohrung an Profil anhängen"). Sofort erscheint die Bohrung im Fenster (ggf. etwas zoomen, oder Überhöhung einstellen). Nun kann man sofort wieder eine Bohrung auf der Bohrpunktkarte auswählen und mit dem Bohrturmsymbol ins Profil übernehmen. Genau zwei Mausklicks für jede zusätzliche Bohrung.





Ist ein Profil fertig gestellt, kann man über die Menüleiste wieder ein neues Profil erstellen und in Windeseile einen weiteren Profilschnitt komplettieren.

Da die Daten im Envistigator immer georeferenziert sind, stimmen auch immer die horizontalen Abstände zwischen den Bohrungen. Und falls ein digitales Geländemodell geladen wurde und die Bohrungen mit absolutem Bohransatzpunkt importiert wurden, auch die Höhen über N.N.



Wie Sie sehen alles kein Hexenwerk und in wenigen Minuten erledigt. Die fertigen Profilschnitte können Sie auch als Bild exportieren, wobei diese immer mit einer relativen/absoluten Höhenlegende gespeichert werden.

Falls es Fragen zu diesem oder einem anderen Thema gibt, besuchen Sie unsere neu gestalteten FAQ-Seiten, oder senden Sie eine e-mail an support@envisoft.eu.


Mit freundlichen Grüßen



Das Envisoft-Team

Sonntag, 16. November 2008

Nicht nur Altlasten!

Hallo,

dass wir unsere Envistigator-Software auch gerne als Umweltvisualisierungssystem (UVS) bezeichnen ist nicht ohne Grund. Der Envistigator kann weit mehr als "nur" komplexe Schadstoffverteilungen mitsamt geologischen Schnitten und Infrastrukturen gemeinsam visualisieren.
Der Envistigator ist ebenso ein Tool, um digitale Gelände-modelle aus komplexen Programmen einfach zu importieren, schnell zu bearbeiten (z.B. zu beschnei-den) und wieder zu exportieren.

Mit seinen weitreichenden Visualisierungsmöglichkeiten kann man digitale Geländemodelle klassisch mit Höhenbezug darstellen (Bild links). Bei Bedarf natürlich auch mit Isohypsen.

Weiterhin kann der Envistigator dabei helfen, ganz andere Fragestellungen zu bearbeiten. So ist es zum Beispiel auch eine Aufgabe des Bodenschutzes, erosionsgefährdete Bereiche zu erkennen und zu schützen. Solche durch Erosion, Rutschungen oder Steinschlag gefährdeten Bereiche können mit dem Envistigator sowohl in 2D- als auch 3D-Ansichten visualisiert werden.



Eine weitere Fragestellung, die nichts mit Altlasten und nur indirekt mit Geologie zu tun hat, ist die Kartierung von Wasserscheiden. Diese gibt es im Großen, aber auch im Kleinen (dann z.B. wichtig für die Dimensionierung von Abwasserkanälen). Mit dem Envistigator lassen sich diese mit der Darstellungsfunktion "Richtung" im DGM-Eigenschaftenmenü ganz leicht visualisieren.

Wie Sie sehen, gibt es eine Unmenge von Anwendungs-beispielen für unsere Umwelt-visualisierungssoftware Envistigator. Wir werden davon immer wieder einige Beispiele für Sie herausgreifen und darstellen.

Den Nutzen für Sie persönlich müssen Sie jedoch selbst entdecken!



Bei Fragen senden Sie uns einfach ein e-mail an sales@envisoft.eu.


Hier geht es zu unserem Webshop: einfach klicken!


Mit freundlichen Grüssen


Das Envisoft-Team

Samstag, 15. November 2008

Envistigator-FAQ: Daten und Schnittstellen

Hallo,

hier einige Informationen zum Thema Daten und Schnittstellen. Sie werden sehen, Datenkompatibilität ist kein Problem mit dem Envistigator!

Benutzt der Envistigator eigene Datenformate oder kann ich Daten importieren?

Der Envistigator benutzt lediglich zum Abspeichern seiner Projekte ein eigenes Datenformat. Ansonsten werden zum Import oder Export von Daten jedoch Schnittstellen zu den wichtigsten Dateitypen und damit Programmen bereitgestellt. Luftbilder, Karten und Pläne können als georeferenzierte Bilddaten in den drei Formaten (*.gif, *.png, *.jpg) eingelesen werden. Digitale Geländemodelle können in Surfer (*.grd), Raster (*.rst) oder Grid (*.asc) Formaten importiert werden.

Gibt es auch eine Art “universelle” Schnittstelle?

Diese gibt es schon sehr lange, und sie wird von vielen Programmen benutzt. Die meisten Computernutzer greifen unbewusst auf dieses ASCII-Format zurück, wenn sie Texte mit einem einfachen Editor bearbeiten und speichern. Der Envistigator greift bei den meisten Schnittstellen auf dieses universelle Format zurück. Dies tun übrigens auch sehr viele GIS- und Bohrprofil-Programme. Entweder direkt oder indirekt. Wer unsicher ist, ob der Envistigator mit seinen Daten zurechtkommt, kann uns einfach eine Beispieldatei an support@envisoft.eu schicken.

Wie müssen die Daten strukturiert sein, die ich in den Envistigator importieren möchte?

Höhenlage oder Morphologie der Erdoberfläche in Form eines Digitalen Geländemodells (DGM). Als Surfer ASCII-Grids (*.grd), GeoObject Raster (*.rst) oder ESRI ASCII-Grids (*.asc). Karten (Luftbilder, historische Karten, Pläne) des Untersuchungsgebietes als georeferenzierte Bilddateien (*.gif, *.png, *.jpg) mit dazugehörigem World-file. Stammdatensatz der Untersuchungslokalitäten (Koordinaten der Bohrungen). Als Tabulator getrennte Textdatei (*.bid, *.tab, *.txt) mit Lage der Bohrungen in einem rechtwinkligen Koordinatensystem und der Höhenlage des Bohransatzpunktes. Schichtdatensatz mit den Schichtbeschreibungen bzw. der Bodenansprache. Mit Höhenlage der Schichtunterkante unter Bohransatzpunkt und der notwendigen Schichtbeschreibungen, als Tabulator getrennte Textdatei (*.blg, *.tab, *.txt). Untersuchungsergebnisse der Vor-Ort-Meßtechnik oder von Laborproben. Als Tabulator getrennte Textdatei (*.txt) mit erster Zeile als Spaltenbeschreibung und folgender Abfolge: Log (Bohrungsbezeichnung), From … To (Probenahmebereich) und dann der Abfolge von Parametern (z.B. MKW PCB Pb Zn). Ab der zweiten Zeile folgen dann die entsprechenden Inhalte. Siehe auch „Contaminants.plg“ im Demo-Verzeichnis des Envistigator. Eine Datei mit Grenzwert-/Prüfwertangaben und Farbcodezuordnungen. Als Tabulator getrennte Textdatei (*.NVLEG). Siehe auch LAGA20.nvleg im Demo-Verzeichnis. Die Aktivierung der numerischen Legendendatei erfolgt über das Menü „Datei“ und den Button „Eigenschaften“. Weitere vorkonfigurierte Legendendateien können Sie günstig im Envisoft-Webshop (www.envisoft.eu/shop) erwerben. Optional eine geologische Standardlegende wie „standard.gleg“ und der Unterordner „Texturen“: enthalten Farbcodes und Texturen, die geologischen Schichten o-der Bodenarten zugeordnet werden können. Die Aktivierung der Legende erfolgt über das Menü „Datei“ und den Button „Eigenschaften“. Die Textdatei kann den jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Geophysikalische Vertikal- und Horizontalschnitte als georeferenzierte Bilddateien (*.gif, *.png, *.jpg) oder als Grid-Dateien (*grd, *.rst, *.asc).

Ich habe aber nur Punktdaten im XYZ-Format!

Kein Problem! Auch wenn Sie kein fertiges DGM haben, sondern nur Punktdaten, können Sie diese über das Menü “Neues TIN erstellen - TIN berechnen” als XYZ-Dateien (oder als GoCAD-TIN) importieren. Die Daten müssen als *.dgm, *.ptd oder *.dat-Dateien vorliegen. *.ptd sind XYZ-Daten als Text mit Tabulator-Trennung. Erstellt mit einem Texteditor oder Excel und gespeichert in diesem Datenformat und der frei wählbaren Bezeichnung “name.ptd”. Bei *.dgm muss der Feldtrenner ein Leerzeichen sein, beim *-dat-Format steht noch ein Name vor den XYZ-Spalten. Wichtig ist auch immer, dass das englische Dezimaltrennformat zu verwenden ist. Ansonsten alles nur eine Sache von Minuten. Auch bei Spezialsoftware siehe GRIDs/TINs/DGMs steckt oft in den Dateien ein ASCII-XYZ-Format.

Ist die Bearbeitung dieser Dateien mit dem Texteditor nicht umständlich?

Sie können diese Dateien natürlich auch komfortabler bearbeiten. Der häufigste Weg ist die Bearbeitung über Excel. Microsoft Excel und andere derartige Programme können dieses Datenformat importieren und in diesem Format (z.B. Text mit Tabulatortrennung) speichern. Das heißt auch, dass die Envistigator-Nutzer sich eigene Vorlagen in Excel für bestimmte Zwecke, z.B. der Profilansprache im Gelände, selbst erstellen können. Dies gilt auch für die vom Envistigator benutzten Legendendateien. Oder Sie greifen auf unsere Vorlagen im Webshop zurück und passen diese einfach noch Ihren Bedürfnissen an.

Mit freundlichen Grüßen


Das Envisoft-Team

Donnerstag, 13. November 2008

Neue FAQ-Seiten für den Envistigator

Hallo,


wir haben die FAQ- und Hilfeseiten für den Envistigator überarbeitet. Die Seiten gehen jetzt auf typische Fragen detailiert ein. Falls Sie selbst Fragen haben, wenden Sie sich einfach an support@envisoft.eu .


Hier ein Auszug der Hilfe zum Thema Karten:


Kann ich Karten oder Luftbilder importieren?


Luftbilder, Karten und Pläne können als georeferenzierte Bilddaten in den drei Formaten (*.gif, *.png, *.jpg) eingelesen werden. Die Auswahl der Datei erfolgt über das Menü “Hinzufügen”. Die zu den Bilddateien gehörenden world-Dateien müssen die Extensionen *.gifw, *.pngw oder *.jpgw aufweisen.


Wie kann ich eine Karte oder einen Plan georeferenzieren.


Oft erhalten Sie in einem Projekt bereits georefenzierte Karten, Pläne und Luftbilder. Wenn Sie Pläne aus einem Geographischen Informationssystem (GIS) erhalten, sind diese bereits georeferenziert. Auch beim Envistigator werden beim Abspeichern einer Karte aus dem 2D-Fenster immer die entsprechenden Informationen mit exportiert. Diese befinden sich in einem sogenannten World-File, das den gleichen Namen wie die Karte hat, lediglich an die Extension wurde ein w angehängt. Also enthält die Datei Lageplan.jpg den Lageplan und die Datei Lageplan.jpgw die Daten zur Georeferenzierung.


Kann ich ein World-File selbst herstellen?


Auch das ist ganz einfach. Sie besorgen sich im Internet (z.B. hier) ein kleines Programm zum Herstellen eines Wordfiles. Überlicherweise müssen Sie dann nur noch den linken und rechten Rand des Bildes oder Planes, den obenern und unteren Rand sowie die Pixelbreite und -höhe in das Programm eingeben, welches dann das World-File erstellt. Schauen Sie sich ruhig mal das World-File im Demo-Ordner des Envistigator an. Es lässt sich mit jedem Texteditor öffnen.


Was hat es mit diesen Voronoi-Polygonen auf sich?


Die Berechnung von Voronoi-Polygonen ist ein geostatistisches Verfahren, welches sich besonders für die Erkundung des Untergrundes eines (unbekannten) Standortes anbietet. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist dieses für inhomogene Schadstoffverteilungen, wie sie bei Altstandorten oder Altablagerungen häufig vorkommen, sehr gut geeignet. Außerdem wird die Größe der Polygone nicht nur von den Messwerten, sondern auch von der Informationsdichte beeinflusst, wodurch bei der Durchführung einer Untersuchung, das erreichte Informationsniveau der Daten bereits visuell abgeschätzt werden kann. Zudem lassen sich im Envistigator, durch die Auswahl bestimmter Tiefenintervalle in Kombination mit der sinnvollen Einfärbung über eine Legendendatei, problematische und unproblematische Aushubbereiche direkt visualisieren. Wenn Sie den Infoknopf i selektieren und dann auf ein Polygon klicken erhalten Sie den Messwert, die Fläche und das Volumen des Polygons. Mit der neu in Version 1.2 vorhandenen Funktion Voronoi-Tabelle können auch Polygone für Flächendaten berechnet werden.


Kann man damit auch Aushubvolumina berechnen?


Ob Ihre Datengrundlage dafür geeignet ist, können wir natürlich nicht beurteilen. Wenn Sie im Envistigator jedoch Voronoi-Polygone für Punktdaten haben berechnen lassen, können Sie mit Hilfe des Infoknopfes (i) im Kartenfenster für jedes Polygon die Fläche und das Volumen anzeigen lassen. Einfach draufklicken.



Schauen Sie sich dochmal auf den FAQ-Seiten um!


Mit freundlichen Grüßen



Das Envisoft-Team



Montag, 10. November 2008

Envistigator v1.2 verfügbar

Hallo,

ab sofort ist unser Envistigator in der Version 1.2 im Webshop verfügbar. Diese Version beseitigt seltene Probleme mit speziellen Grafikkarten und hat einige wichtige neue Funktionen.

Diese sind:

- Berechnung von Voronoi-Polygonen für Oberflächendaten (z.B. Schwermetalle im Oberboden oder Versickerungsfähigkeit, etc.)

- Angabe der Fläche und des Volumens eines Voronoi-Grids über den Info-Knopf

- noch flexiblere Darstellungsmöglichkeiten und Anpassungen der Daten an die 3D-Darstellung.

Auch diese Version können Sie kostenlos herunterladen und testen.

Noch einige weitere wichtige Hinweise:

- Registrierte Kunden erhalten immer eine Nachricht, sollte ein Upgrade des Envistigator zur Verfügung stehen. Mit dem "alten" Lizenzcode kann man auch die neue Version nutzen. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten!

- Da der Envistigator wegen seiner Einfachheit und Schnelligkeit auch gut als Ergänzung von anderen Programmen (z.B. Geographischen Informationssystemen oder Bohrprofilprogrammen) dienen kann, haben wir ganz simple Schnittstellen sowie Import-/Export-Funktionen für Standardprogramme eingebaut. Oft ist es schneller, Daten in den Envistigator zu überführen, dort zu bearbeiten und dann wieder in die "große" Software zu exportieren. Wenn Sie nicht sicher sind, ob auch Ihre Daten importiert werden können, schicken Sie einfach ein e-mail an support@envisoft.eu.

- Vereinzelt kam es vor, dass behördliche Kunden Probleme mit dem Bestellvorgang im Webshop hatten, der nicht deren Standardvorgaben entspricht. Sollte dies auch bei Ihnen der Fall sein, bitten wir um Mitteilung an sales@envisoft.eu.

Mit freundlichen Grüßen


Das Envisoft-Team